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Luzerner Mobilitätsgespräche an der HSLU in Luzern

«Intelligente und vernetzte Infrastrukturen - Potentiale der Leittechnik und IoT für die Verkehrssteuerung»
Am Freitag, 15. Oktober 2021 erhielten die Teilnehmenden der «Luzerner Mo­bi­li­täts­ge­sprä­che» an der Hochschule Luzern (HSLU) einen Einblick in das Thema «Intelligente und vernetzte In­fra­struk­tu­ren - Potentiale der Leittechnik und IoT für die Ver­kehrs­steue­rung». Durch den Vortrag führten Peter Geissbühler, Senior Manager und Head of Private Transport von Eraneos zusammen mit Sigrid Pirkelbauer, Be­reichs­lei­te­rin Verkehrs- und In­no­va­ti­ons­ma­nage­ment, ASTRA.  



Mit der «Sys­tem­ar­chi­tek­tur Schweiz» (SA-CH) hat Eraneos in den 2010er-Jahren gemeinsam mit dem ASTRA die Grundlagen für eine stan­dar­di­sier­te Betriebs- und Si­cher­heits­aus­rüs­tung auf den Schweizer Na­tio­nal­stras­sen gelegt. Zudem hat Eraneos seither zahlreiche weitere Vorhaben beim ASTRA begleitet. Für die technische Basis ist also gesorgt: Mit der «Roadmap VM-CH» des ASTRA werden bis 2030 zahlreiche Ver­kehrs­ma­nage­ment-Systeme realisiert wie

  • Ge­schwin­dig­keits­har­mo­ni­sie­run­gen,
  • Ge­fah­ren­war­nun­gen,
  • Ram­pen­be­wirt­schaf­tun­gen und
  • Pan­nen­strei­fen­um­nut­zun­gen.


Damit diese Ver­kehrs­ma­nage­ment-Anlagen schweizweit und einheitlich angesteuert werden können, ist die Realisierung einer neuen Fach­ap­pli­ka­ti­on «Ver­kehrs­len­kung Schweiz» (VL-CH) bereits in den Startlöchern.


Am Mo­bi­li­täts­ge­spräch der HSLU kam Peter Geissbühler zum Schluss, dass das wichtigste «Thing» für ein effektives und effizientes Ver­kehrs­ma­nage­ment jedoch das Fahrzeug selbst bzw. die Mobiltelefone der Fahr­zeug­len­ken­den sei. Daher ist es wichtig, neben dem gezielten Ausbau der technischen Infrastruktur in die Zugänglichkeit der relevanten Daten zu investieren, vor allem in ein pro­fes­sio­nel­les Da­ten­ma­nage­ment.



Bewegungs- und Zustandsdaten von Fahrzeugen sammeln und kommerziell verwerten


Mit MODI (Mo­bi­li­täts­da­ten­in­fra­struk­tur bestehend aus der Nationalen Da­ten­ver­net­zungs­in­fra­struk­tur Mobilität (NADIM) und dem Verkehrsnetz Schweiz (VnCH)) arbeiten wir daher nun unter der Federführung des Bundesamts für Verkehr gemeinsam mit der Schweizer Mo­bi­li­täts­bran­che an der Basis für eine effiziente und vernetzte Ge­samt­mo­bi­li­tät.


In diesem Vorhaben werden insbesondere die Ver­kehrs­da­ten­platt­for­men des ASTRA (VDP-CH) sowie die Kantone - mit dem Kanton Zürich als Vorreiter - eine zentrale Rolle spielen.


Entscheidend wird zudem sein, mit den Unternehmen an einem Tisch zu sitzen, die heute die Bewegungs- und Zustandsdaten von Fahrzeugen sammeln und kommerziell verwerten, um zu einem adäquaten Preis den Zugang zu diesen (Echtzeit-)Daten - die doch eigentlich dem/der Fahrzeughalter*in oder dem/der Mo­bil­te­le­fon­be­sit­zer*in gehören- zu erhalten.


Allein nur durch den Zugang auf diese Daten könnte das Ver­kehrs­ma­nage­ment in der Schweiz massiv verbessert werden. Diesem Vorhaben stehen heute aber nicht technische, sondern vor allem rechtlich-finanzielle Her­aus­for­de­run­gen im Weg. Eraneos geht gemeinsam mit RappTrans und der Universität Basel im Rahmen des For­schungs­pro­jekts «Möglichkeiten zur Nutzung neuer Daten» diesen Her­aus­for­de­run­gen aktuell auf den Grund.

Eraneos Group Vortrag an HSLU zum Thema Mobilität
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